Weltweit-Aktuell.info

Suche




Länderinfos

« | Home | »

Mit dem Hund nach Großbritannien

Von Texterin | 30.März 2013

Großbritannien ist für viele ein beliebtes Reiseziel. Dazu zählen natürlich auch Hundebesitzer, die gerade im Urlaub nicht auf ihre geliebten Vierbeiner verzichten wollen. Doch was gilt es hierbei zu beachten? Welche Vorkehrungen muss man treffen und was kann man von Großbritannien erwarten?

Vorbereitung und Einreisekriterien

Jedes Land hat seine eigenen Einreisebestimmungen. Um diese zu erfüllen, müssen einige Vorkehrungen getroffen werden. Bis zum 31.12.2011 musste zur Erfüllung der „Pet Travel Sheme“-Regelungen (PETS) vor der Einreise der sogenannte Titertest durchgeführt werden, der eine Wartezeit von sechs Monaten mit sich zog. Seit dem 01.01.2012 ist dank der neuen EU-Reiseverkehrsregelungen für Haustiere lediglich eine 21-tägige Wartezeit nach erfolgreicher Tollwutimpfung einzuhalten. Somit ist heute die Reise nach Großbritannien genauso unkompliziert wie nach Frankreich oder in die Niederlande.

Reisen mit dem Hund

Zunächst sollte sichergestellt werden, dass dem Hund ein Microchip implantiert worden ist. Dieser ermöglicht ähnlich wie ein Personalausweis auch im Ausland eine eindeutige Identifizierung. Nun muss der Hund gegen Tollwut geimpft werden, wobei die vorgeschriebene Wartezeit zu beachten ist. Wichtige Informationen, wie das Datum der Impfung und die Nummer des Microchips, sind im EU-Heimtierpass, der vom Tierarzt ausgestellt wird, vermerkt. Dieser muss nach einer Bandwurmbehandlung, die nicht weniger als 24 und mehr als 120 Stunden vom Einreisezeitpunkt zurückliegen darf, vom Tierarzt vollständig ausgefüllt werden.

Außerdem darf nur über vorgeschriebene Routen in das Land eingereist werden. Hierzu zählt neben dem Eurotunnel und verschiedenen Fähren, wie den DFDS Seaways, auch die Möglichkeit mit dem Flugzeug zu fliegen. Generell gilt hierbei, dass Hunde nicht mit auf das Deck dürfen und somit möglichst kurze Fährverbindungen gewählt werden sollten. Außerdem ist die Einfuhr von bestimmten Hunderassen, die als gefährlich eingestuft worden sind, strengstens verboten. Hierzu zählen Pitbulls, Japanese Tosas, Dogo Argentinos und Fila Brazileros.

Unterkünfte für Mensch und Hund

Großbritannien zählt aufgrund der zahlreichen Unterkünfte, die Hunde und Besitzer gleichermaßen willkommen heißen, zu den hundefreundlichen Urlaubsländern der EU. Vor allem im ländlichen Raum gibt es eine große Auswahl an Ferienwohnungen, die Hunden vollen Eintritt gestatten. Egal, ob die Highlands in Schottland, das weite Land in Wales oder die historischen Ortschaften in England, der europäische Inselstaat hat einiges zu bieten, was nun auch mit einem vierbeinigen Begleiter ohne weitere Probleme besichtigt werden kann.

Allerdings gibt es auch in Großbritannien einige Vorschriften zu beachten. Auf Plätzen, wie Kinderspielplätzen, Friedhöfen, Schulen und öffentlichen Parkanlagen beispielsweise, herrscht generell Leinenzwang. Des Weiteren sind die Hundehalter dazu verpflichtet die Hinterlassenschaften der Vierbeiner zu beseitigen, ansonsten drohen hohe Geldstrafen.

 

 

Topics: Reisen & Länder